Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem
Evgeni Orkin
Briefe aus dem Schatten
Barockorchester L'arpa festante
Karla Massouh | Sopran
Luzia Ernst | Alt
Florian Cramer | Tenor
Friedemann Röhlig | Bass
Samstag, 14. November 2026, 19:00 Uhr
Waldkirch, Stiftskirche St. Margarethen
Sonntag, 15. November 2026, 19:00 Uhr
Freiburg, Kirche St. Martin, Rathausplatz
Eintrittskarten sind bei Reservix, an der Abendkasse oder beim BZ-Kartenservice erhältlich: www.bz-ticket.de, Bertoldstr. 7, 79098 Freiburg, Tel. 0761/4968888
Das Requiem d-Moll KV 626 aus dem Jahre 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Die mysteriösen Umstände des Kompositionsauftrags und der frühe Tod Mozarts während der Arbeit am Requiem waren immer Anlass zur Mythenbildung, die dieses grandiose Werk noch geheimnisvoller macht. Mozart hinterließ das Stück als Fragment, bekanntlich vollendete es Franz Xaver Süßmayr nach Skizzen, von denen die meisten nach Mozarts Tod in dessen Nachlass gefunden wurden. Eine Ausnahme bildet die Skizze zu einer Amen-Fuge, die 1960 von dem deutschen Musikwissenschaftler Wolfgang Plath entdeckt wurde. Diese Fuge war wohl als Schluss für das Lacrimosa vorgesehen. Inzwischen gibt es mehrere Fertigstellungen dieses Stückes. Will man nun diese Amen-Fuge musizieren, macht es wenig Sinn, die Fertigstellung des Requiems von Franz Xaver Süßmayr zu verwenden. Deshalb haben wir uns für die Komplettierung von Richard Maunder entschieden.
Das Orchester L’arpa festante hat den in Deutschland lebenden ukrainischen Komponisten Evgeni Orkin beauftragt, ein Stück zu schreiben, das speziell als musikalische Brücke zum Mozart-Requiem musiziert werden kann. Es entstand die Komposition Briefe aus dem Schatten, die im Oktober letzten Jahres in Heidelberg uraufgeführt wurde. Es handelt sich um die Vertonung von Briefen Leopold Mozarts, Wolfgang Amadeus Mozarts sowie von dessen jüngstem Sohn Franz Xaver Mozart. Der Begriff „Schatten“ lässt sich dabei auf unterschiedliche Weise deuten: Als Schatten vergangener Zeiten, aus dem die Briefe zu uns sprechen, ebenso wie als das Leben im Schatten eines fordernden oder berühmten Vaters. Darüber hinaus erscheinen in dem Werk vereinzelt Motive aus Mozarts Werken in schattenhafter Gestalt. Der Komponist schreibt: „Ohne
sich in den Vordergrund zu drängen, versteht sich das Stück als behutsame Rahmung und Hinführung zu dem großen Requiem.“
Ausblick: Die nächsten Konzerte
Orte und Zeiten unter Vorbehalt.
Sonntag 02.05.2027
Sonntag 05.12.2027
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OrtKonzerthaus Freiburg
Sonntag 14.05.2028
Sonntag 26.11.2028
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